Vorträge 52. Hygienekreis

Liebe Freunde des Hygienekreises

Die Vorträge des 52. Hygienekreis sind nun online. Herzlichen Dank an alle Referentinnen und Referenten für ihre spannenden und innovativen Beiträge.

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Nur noch wenige Tage bis zu den Innovationen

16-09-2016-12-53-06Unsere Welt wird geprägt von neuen Ideen und aus Ideen können Chancen für die Zukunft werden, das gilt auch für die Infektionsprävention und Infektionsüberwachung.

Nächste Woche findet der 52. Hygienekreis mit spannenden Beiträgen zu Innovation statt. Wieder einmal ist das Interesse an unserer Veranstaltung sehr gross. Zukünftig werden die Einladungen per E-Mail erfolgen. Registrieren Sie sich deshalb bereits heute unter http://www.3M-net.ch/hk damit Sie weiterhin alle Informationen erhalten.

 

SGSH Preis

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Mit vollem Einsatz arbeiten Mesida Dunic, Pia Martic und Stefan Kuster von der Spitalhygiene am Innovationsprojekt „Automatische elektronische Echtzeit
-Überwachung von nosokomialen Harnwegsinfektionen und Zentralvenenkatheter-assoziierten Bakteriämien am UniversitätsSpital Zürich“
.

An der Jahresversammlung der Schweizer Gesellschaft für Infektiologie sowie der Schweizer Gesellschaft für Spitalhygiene wurde dieser Einsatz mit dem zweiten Platz des SGSH Preis für Best Innovation / Implementation ausgezeichnet. 
Herzliche Gratulation!!!

CID Top Article Award

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Eine schöne und tolle Anerkennung geht an das Team unter dem Lead der Spitalhygiene USZ mit dem Erhalt des Top Article Award 2015 der Amerikanischen Gesellschaft für Infektiologie im Clinical Infectious Diseases für die Publikation „Prolonged Outbreak of Mycrobacterium chimaera Infection After Open-Chest Heart Surgery“

Der CID Top Article Award wird von der Infectious Disease Society of America am 29. Oktober 2016 in New Orleans, Louisiana im Rahmen einer Zeremonie an der ID-Week der IDSA übergeben. Prof. Hugo Sax wird diese Auszeichnung höchstpersönlich entgegennehmen. Wir werden berichten. Herzliche Gratulation!Bildschirmfoto 2016-08-23 um 11.08.53

http://cid.oxfordjournals.org

http://cid.oxfordjournals.org/content/61/1/67.abstract?sid=e9983f28-cb4d-4fe5-bde5-bc3a88621049].

http://www.usz.ch/news/auszeichnungen/Seiten/CID-Top-Article-Award-2015.aspx

 

 

 

Anmeldung zum 52. Hygienekreis

Nur noch ein Klick und Ihr seid beim innovativen Hygienekreis am 20. September 2016 dabei.

>>Anmeldung     >>Programm

Wir gehen mit der digitalen Zeit. Deshalb werden Sie zukünftig die Einladungen zu den Hygienekreis Veranstaltungen ausschliesslich per E-Mail erhalten. Um die E-Mail-Einladungen zu erhalten, registrieren Sie sich bitte unter dieser Adresse:http://www.3M-net.ch/hk Diese Registration ersetzt die Anmeldung zum Hygienekreis nicht!

Es liegt in unseren Händen

Eine gute Händehygiene kann Leben retten. Eine guten Händedesinfektion ist eine effektive und günstige Methode, um die Übertragung von Keimen zu reduzieren. Wer bis vor kurzem seine Ausbildung im medizinischen Bereich absolviert hat, kennt vermutlich die vom WHO empfohlene Händehygienetechnik. Diese besteht aus 6 Schritten und dauert 30 Sekunden. In einer am Universitätsspital Basel durchgeführten Studie hat man in direkten Beobachtungen eine Compliance von weniger als 10% mit diesen 6 Schritten festgestellt. Eine nachfolgende Studie vom Universitätsspital Basel wurde im April dieses Jahres am European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) in Amsterdam,  Niederlanden, präsentiert. In der Studie wurden die 6 Schritte mit einer neuen Version aus 3 Schritten verglichen. Die 3 Schritte der Händedesinfektion haben bezüglich Keimübertragung signifikant besser abgeschnitten als die 6 Schritte.

Das UniversitätsSpital Zürich hat sich dazu entschieden, nicht mehr auf die Händehygienetechnik mit den 6 Schritten zu bestehen. Ab sofort gilt die ‚freie Technik‘, ‚Freestyle‘, wie wir das nennen.

Das geht folgendermassen:

  1. Händedesinfektion_15 3-5 ml Händedesinfektionsmittel (3x Drücken) auf die trockene Haut geben.
  2. Handflächen, inkl. Handgelenke, Fingerkuppen und Fingerzwischenräumen benetzen und einreiben bis die Haut trocken ist.
  3. Desinfektionsmittel einreiben, bis die Hände trocken sind.
  4. Nicht vergessen, auch der Daumen gehört desinfiziert.

Besonders wichtig: vor jedem Patientenkontakt!

Die Händedesinfektion vor Patientenkontakt und vor invasiven Massnahmen schneidet schlechter ab, als die Händedesinfektion nach Patientenkontakt und nach Kontakt mit infektiösem Material. Dies zeigen Beobachtungen an verschiedenen Spitälern, so auch am UniversitätsSpital Zürich. Um den Patienten einen optimalen Schutz zu gewährleisten, ist es jedoch wichtig, auch vor jedem Patientenkontakt eine gute Händedesinfektion durchzuführen.

Händehygiene ist eine Frage der klinischen Exzellenz!

Obwohl vermeintlich banal, ist es eine Herausforderung, sich das so beizubringen, dass keine Momente ‚vergessen‘ gehen. Wer schafft das?

Link zur Studie des Universitätsspital Basel: ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25782907