Kriegen Elche auch Ebola?

Oder: Warum Ebola für Spitäler und Kantone gut sein kann.

Stellen Sie sich eine Bewässerungsanlage vor, wie sie ja seit Jahrhunderten im Wallis existiert. Es gibt Abzweigungen und Schieber, die das Wasser dann über längere Wege und Verzweigungen ans richtige Ort lenken. Zur Bewirtschaftung solcher Anlagen gab es im Wallis, soviel ich gehört habe, auch strenge soziale Regeln. Ich stelle mir vor, dass solche Anlagen so komplex sind, dass sie ab und zu getestet werden müssen. Kommt das Wasser wirklich dort hin, wo es benötigt wird?

Die Herausforderung, die jetzt die Vorbereitung auf einen möglichen Ebola-Fall an die regionalen, kantonalen, inter-instituionellen und spitalinternen Organisationen stellt, ist ein Belastungstest ähnlich der in einer Bewässerungsanlage. Funktioniert die Kommunikation? Sind die bestehenden Strukturen und Organigramme wirklich sinnvoll? Hat die Institution die richtigen Talente am richtigen Ort? Ja, kennen die Mitarbeitenden sich überhaupt?

Jemand bei uns hat in das in den letzten Tagen einen Elchtest genannt. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Auch wenn ich nicht weiss, ob Elche auch an Ebola erkranken…

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