Antivirusprogramm 2013/14

Warum nicht gegen Influenza impfen?

Die Impfrate gegen Influenza blieb im UniversitätsSpital Zürich Immer um die 20%. Ausser in Pandemiejahren, da war das Interesse etwas stärker. Impfung gegen Influenza wird unter anderem empfohlen für Menschen, die mit Immungeschwächten zu tun haben, entweder privat oder beruflich. Denn bei Immungeschwächten wirkt die Impfung wegen dem angeschlagenen Immunsystem nicht so toll; gerade für diese Menschen ist jedoch eine Ansteckung mit Influenzaviren besonders gefährlich, ja häufig sogar tödlich.

Aber offenbar fürchten sich viele Mitarbeitende vor dem Stich in den Arm. Oder sie glauben nicht wirklich an die Gefahr, zur Quelle einer Ansteckung zu werden.

Antivirusprogramm: die ganzheitliche Alternative im USZ

HustKrächzSchneuz

Im USZ steuern wir diesen Winter deshalb einen etwas anderen Kurs. Mit Unterstützung der Spitaldirektion gehen wir auf drei Gleisen gegen alle Winterviren vor, nicht nur die Influenza:

  1. Sichtbarmachen aller diagnostizierten Fälle von Winterviren (respiratorische Viren)
  2. Konsequentes Benutzen von Masken und verstärkte Händehygiene bei Erkältungssymptomen
  3. Freiwillige Impfung gegen Influenza zum Schutz der Patienten

Warum nicht nur gegen Influenza?

Die Impfung gegen Influenza bewirkt bei Immungesunden im Erwerbstätigenalter einen Schutz von 70%. Das ist gut; es wirkt für den ganzen Winter. Es gibt jedoch noch andere Viren, die Immungeschwächten Patienten schaden können. Lerne mehr über diese Viren in unserem Virensteckbriefen.

Warum überhaupt Händehygiene bei Atemwegserkrankungen?

Erkältungsviren werden durch Tröpfchen übertragen – aber auch durch die Hände. Im Sekret können sie auf den Händen lange genug überleben, um via Hände einer anderen Person in deren Nase zu gelangen.

Masken, Masken, Masken

Tröpfchenübertragung wird aber am besten verhindert durch das Tragen einer einfachen Maske. Tröpfchen mit Viren drin verlassen beim Ausatmen oder Sprechen die Nase oder den Mund einer erkrankten Person – unsichtbar für das menschliche Auge – und fallen nach etwa einem Meter durch die Erdanziehung, rsp. ihr Gewicht zu Boden. Die Maske fängt diese Tröpfchen ab. Damit wird eine Übertragung verunmöglicht, auch wenn man sich näher als einen Meter bei einer anderen Person, z.B. einer Patientin befindet.

Also: Schutz vor Übertragung = Abstand von > 1 Meter ODER Maske anziehen.

Plus Händehygiene!

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